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Geschichte des Elster-Saale-Kanals

 

Der Elster-Saale-Kanal ist ein 1933 begonnenes und 1943 eingestelltes Kanalprojekt, das die Weiße Elster mit der Saale bei Leuna verbinden und somit die Messestadt Leipzig an das Wasserstraßennetz anbinden sollte.

Mit dieser Verbindung hätte Leipzig über eine Schiffsverbindung via Saale an die Elbe und damit an Hamburg und die Nordsee verfügt. Der Kanal war für Schiffe bis 1 000 Tonnen geplant.

 

 

 

Planung und Baubeginn

 

Bereits Friedrich August I. (1763-1827) veranlasste die Planung einer Wasserverbindung Leipzigs an Saale und Unstrut. Die Napoleonischen Kriege von 1805 bis 1815 stoppten jedoch diese Pläne und das Projekt wurde bis 1855 nicht weiter verfolgt. Auf Initiative des Leipziger Unternehmers und Stadtverordneten Dr. Karl Erdmann Heine, der das Projekt in den Mittelpunkt der Wirtschaftsentwicklung Leipzigs stellte, begannen 1856 die Schachtarbeiten zum Kanal. Bis zum Jahr 1893 waren in Leipzig 3,2 km Kanal und zehn Brücken fertiggestellt, eine elfte Brücke, die Luisenbrücke, wurde 1898 vollendet. Dieses Teilstück wurde, nach seinem Initiator, Karl-Heine-Kanal benannt. Bis zum Jahr 1933 ruhten die Arbeiten am Elster-Saale-Kanal. Am 16. November 1920 wurde in einem Regierungsabkommen der Bau des, hier als "Südflügel des Mittellandkanals" bezeichneten, Elster-Saale-Kanals festgelegt. In einem am 24. Juli 1924 abgeschlossenen Staatsvertrag zur Vollendung des Mittellandkanals wurde ausdrücklich der gleichzeitige Baubeginn und die Fertigstellung dieses Südflügels mit dem Mittellandkanal festgelegt.

 

Bau des Kanals 1933 - 1942

 

Am 11. Juli 1933 begannen bei Burghausen die Arbeiten am Kanal. Bis zu 2000 Arbeitskräfte, die im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme vorwiegend aus Arbeitslosen angeworben wurden, waren an der Baustelle, die 1934 eine der größten im Deutschen Reich war, eingesetzt. Mit einer Tiefe von 3,5 m und einer Spiegelbreite von 32 m bis 37 m war der Kanal für 2-schiffigen Betrieb mit den damals modernsten 1000-t-Kanalschiffen ausgelegt. Bis 1936 gingen die Arbeiten zügig voran, der aufrüstungsbedingte Arbeitskräftemangel konnte durch den Einsatz schwerer Baumaschinen, wie Eimerkettenbagger und Kratzbänder, kompensiert werden. In den folgenden Jahren wurde jedoch die Intensität der Arbeiten, zu Gunsten einer beschleunigten Fertigstellung des für den Transport wichtiger Rüstungsgüter benötigten Mittellandkanals, immer weiter verringert. Die Geländegegebenheiten im geplanten Verlauf des Kanals bis zur Saale, machten teilweise Aufschüttungen von bis zu 16 m über Geländeniveau erforderlich, dieses aufgeschütte Teilstück bezeichnet man auch als Auftragsstrecke. Um den Kanal für Reparaturarbeiten oder im Notfall entleeren zu können, wurden deshalb eine Entlastungsanlage sowie zwei Sperrtore errichtet.

 

 

 

 

Die Sperrtore sollten die Auftragsstrecke im Bedarfsfall (bei Dammbruch oder Reparaturarbeiten) abschotten und über die in den Damm integrierte Entlastungsanlage konnte die Auftragsstrecke kontrolliert entleert, bzw. bei Hochwasser der Wasserspiegel reguliert werden. Diese Bauwerke, mehrere stählerne Fachwerk-Straßenbrücken über den Kanal sowie ein Aquädukt über die Staatsstraße 186 in Dölzig wurden bis 1938 fertiggestellt. Mit den Arbeiten an einer Doppelschleuse bei Wüsteneutzsch, zur Überwindung des Höhenunterschieds des Kanals zur Saale, wurde als letztes begonnen. Die Schleuse war als Sparschleuse projektiert, die Schleusenkammern hatten eine Länge von 85 m, eine Breite von 12 m und eine Drempeltiefe von 3 m und entsprachen somit in ihren Abmessungen den Anforderungen zur Schleusung von 1000-t-Kanal-Schiffen. Die sich mit Kriegsbeginn im September 1939 immer weiter verzögernden Arbeiten wurden schließlich 1942 ganz eingestellt, sollten aber nach dem Endsieg mit größter Intensität fortgesetzt werden. Dazu kam es jedoch nicht mehr und so waren vom Gesamtbauvolumen bis zu diesem Zeitpunkt nur etwa 75% Prozent ausgeführt. Von den geplanten 20 Kilometern wurden 12 Kilometer fertiggestellt und mit Wasser gefüllt, weitere 6,5 km bereits teilweise ausgeschachtet. Der Kanal endet in der Nähe von Günthersdorf (Sachsen-Anhalt).

 

 

 

 

 

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