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Leipziger Rodelbahn „Bienitz“

 

Bis vor reichlich 100 Jahren wurde im Bienitzwald nur Brenn- und Bauholz geschlagen. Der unbewaldete Teil des Bienitzhügels wurden von Burghausener Bauern landwirtschaftlich genutzt.

 

Ende des 19. Jahrhunderts und verstärkt 1900 veränderte sich die Nutzung des Bienitz. Einige Merkmale dafür sind:

 

  • der Bienitz als Ausflugsziel der Leipziger Bevölkerung,
  • die Militärschießstände der Leipziger Garnison,
  • der expandierende Grundbesitz der Leipziger Westend-Baugesellschaft in Burghausen, die sich bei der Baulanderschließung außerhalb des Stadtgebietes auf Burghausen konzentrierte.

 

Motive für den Grundstückskauf durch die Leipziger Westend-Baugesellschaft in Burghausen waren:

 

  • der zu erwartende Trassenverlauf des in Planung befindlichen Elster-Saale-Kanals,
  • der Bienitzwald als entwicklungsfähiges Ausflugsziel der Leipziger Bevölkerung,
  • die Aufbereitung von Bauland für Wohnungsbau am westlichen Stadtrand von Leipzig

 

 

Am 30. Dezember 1911 wurde ein Gesellschaftervertrag zur Gründung einer Leipziger Rodelbahn GmbH abgeschlossen. Gegenstand der Gesellschaft:

 

Einrichtung und Betrieb einer Rodelbahn und aller damit im Zusammenhang stehenden Unternehmungen, insbesondere auch den Betrieb einer Schankwirtschaft.

 

 

Das Gelände der Leipziger Rodelbahn GmbH am Westhang des Bienitzhügels auf Burghausener Flur grenzt nördlich unmittelbar an ein Flurstück, welches zum Bienitzwald und damit bis 1948 zum selbstständigen Gutsbezirk Bienitz gehörte.

 

Das Gesamtgelände wurde eingefriedet, die Rodelbahn angelegt, die Abfahrt erhöht, das übrige Gelände parkähnlich bepflanzt.

 

Es wurde ein Brunnen, verbunden mit einem Pumpwerk, zum Sprengen der Bahn geschaffen und bei Bedarf auch Schnee herangefahren, zum Verleihen wurden Schlitten angeschafft.

 

Ein Denkmal in der Mitte des Parkgeländes der „Neuen Rodelbahn“ am Bienitz wurde1928 aufgestellt um Heinrich Georg (Henry) Schomburgk, den langjährigen Vorstand der Leipziger Westend-Baugesellschaft, zu ehren. Es besteht aus einem Findling (Gesteinsmaterial aus skandinavischen Ländern – Eiszeitablagerungen) und einem Sockel aus Naturstein verschiedener Art. Inschrift:

 

HENRY SCHOMBURGK

ZUM GEDÄCHTNIS

1843 – 1928

 

 

 

Die Bewirtschaftung der Gaststätte übergab die GmbH Pächtern. Von 1918 bis 1935 war Richard Müller der Pächter. Unter seiner Leitung entwickelte sich die „Rodelbahn“ sowohl im Winter als auch im Sommer zu einem Ausflugsziel für „zahlungskräftige“ Leipziger. Der Rodelbahn-Komplex hatte neben der Rodelbahn und der Gaststätte ein größeres parkähnlich gestaltetes Gelände.

 

Eigentümer der Gaststätte war bis 1946 die Leipziger Rodelbahn GmbH.

 

1946 ging die Gaststätte und das Rodelbahngelände in das Eigentum der Gemeinde Burghausen über, die ebenfalls die Bewirtschaftung Pächtern übergab.

 

Das seit Jahren leer stehenden und inzwischen teilweise verfallene Gaststättengebäude im Rodelbahngelände brannte am 24. März 2000 völlig ab. Es konnte von der Burghausener Freiwilligen Feuerwehr sowie weiteren Feuerwehren aus der Umgebung und der Leipziger Berufsfeuerwehr nicht gerettet werden.

 

 


 

 

 

Aus der „Dokumentation Burghausen“ von Herrn Dr. Rolf Hauschild für

 

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04178 Leipzig

 

Gesamtredaktion: Dr. Rolf Hauschild

 

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