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(u. a. zuständig für Burghausen)

Böhlitz-Ehrenberg
Gemeindeblatt

Lage

Heimatverein Burghausen e. V.

Burghausen (Leipzig)

Anfahrt

Bus, Straßenbahn (Fahrplan LVB)

(bis Böhlitz-Ehrenberg/Gundorf)

 

Bahn (Fahrplan Deutsche Bahn)

(bis Leipzig-Hauptbahnhof)

 

Autobahn A9/Abfahrt Leipzig-West

Wetter

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Ortsgeschichte von Burghausen (Auszug)

 

 

Burghausen liegt am westlichen Stadtrand von Leipzig, etwa 10 km vom Stadtzentrum entfernt. Geographische Beziehungspunkte für Burghausen sind der Bienitz und der Elster-Saale-Kanal sowie die Bundesstraße B 181, die von Leipzig nach Merseburg führt und an der Abfahrt Leipzig-West die Autobahn (A9) überquert.

 

Luftaufnahme (Ausstellung im Heimatverein)

 

Die Entstehung und Entwicklung von Burghausen ist eng mit dem benachbarten Gundorf verbunden. Für Gundorf gibt es urkundliche Hinweise auf die Jahre 973, 980 und 1091. Dabei wird 1091 von „Gundtorff mit aller Zubehörung“ ausgegangen. Historiker schließen in „Zubehörung“ auch ein Dorf Burghausen ein. Erste namentliche Erwähnung von Burghausen in Urkunden stammen aus den Jahren 1269 (Barchawssenn) und 1285 (Barchusen). Burghausen kann auf 900 Jahre Ortsgeschichte zurück blicken.

 

 

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Burghausen ein Bauerndorf, für welches kleine und mittlere Höfe charakteristisch waren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die meisten Bauernhöfe aufgelöst. Um 1890 entstand durch die Leipziger Westend-Baugesellschaft ein mit der Industriealisierung in Leipzig verbundener und auf Aktienkapital beruhender Gutsbetrieb in Burghausen.

 

In dem einstigen Bauerndorf Burghausen setzten bereits frühzeitig (ab etwa 1900) nachhaltige Veränderungen in Richtung einer Wohnsitzgemeinde am Rande der Großstadt Leipzig ein. Burghausen entwickelte sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus einem Bauerndorf zu einer Gemeinde, in deren Siedlungs- und Bevölkerungsstruktur sich die Urbanisierung des ländlichen Raumes im Umfeld einer Großstadt widerspiegelt. Die nach 1910 verstärkt einsetzende Bautätigkeit veränderte auch im Ortskern nachhaltig das Ortsbild durch Wohngebäude, die einen villenartigen, städtischen Charakter haben. Diese Entwicklungstendenzen setzten sich auch im Erweiterungsgebiet an der alten Ortslage nach 1921 mit vorwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser fort. Um 1933 entstand die Siedlung „Neuburghausen“. An 1970 ist Burghausen ein bevorzugtes Gebiet für neue Eigenheime in vorhandenen Baulücken. Hinzu kamen nach 1990 am Rand des Ortskerns zwei kleinere Neubaugebiete.

 

 

Seine Selbständigkeit als Gemeinde verlor Burghausen durch Zusammenschluss mit Rückmarsdorf und Dölzig zur Gemeinde Bienitz im Januar 1994. Seit dem Jahr 2000 ist Burghausen als ein Ortsteil voll in die Stadt Leipzig integriert. Burghausen grenzt an die Leipziger Ortsteile Böhlitz-Ehrenberg und Rückmarsdorf sowie an den Ortsteil Dölzig der Stadt Schkeuditz. Die Gemarkung Burghausen hat eine Gesamtfläche von 287 Hektar.

 

Eine solide Infrastruktur mit einem ausgebauten Straßensystem und dem Anschluss an die öffentlichen Ver- und Entsorgungsnetze für Wasser, Abwasser, Elektroenergie, Erdgas und Telefon sind vorteilhaft für die Einwohner und Gäste in Burghausen.

 

Die Bezeichnung „Bienitz“ wurde und wird unterschiedlich abgegrenzt. In der Flurbezeichnung wird als „Bienitz“ nur der in der Mitte des 19. Jahrhunderts vorhandene bewaldete Teil betrachtet, im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung weiter gefasst. So rechnet man neben dem gesamten Bienitzhügel auch die vor dessen Westhang liegenden und bis zum Zschampert reichenden Wiesen sowie andere an den Bienitzwald angrenzende Flurstücke dazu. Der Bienitzwald und die Zschampertaue sind in das Landschaftsschutzgebiet Leipziger Auewald integriert. Der Bienitzhügel und die Zschampertwiesen mit ihrer Bodenstruktur, die sich durch die voreis-zeitliche und eiszeitliche geologische Entwicklung herausgebildet hat, sind Standort für eine einzigartige Flora und Lebensgrundlage für eine artenreiche Tier- und Insektenwelt. Die Grabhügel auf dem Bienitzhügel zählen zu den ältesten Bodendenkmalen Nordwestsachsens; sie sind die einzigen in der Umgebung Leipzigs.

 

100 Jahre war im Bienitz ein Militärobjekt. Nach dem Herbst 2001 abgeschlossenen Rückbau  des Militärobjektes ist der Bienitzwald für die Spaziergänger und Wanderer wieder voll zugängig. Ein im Januar 1998 eröffneter Lehrpfad hat das Areal des Bienitz aufgewertet. Dreizehn Standorte mit farbigen Informationstafeln befinden sich an der 3 km langen Wegstrecke. In Wort und Bild kann sich hier der Wanderer informieren. Die biologischen, geographischen, geologischen, historischen und technischen Besonderheiten des Bienitz können so gezielt erschlossen werden.

 

Autor: Dr. Rolf Hauschild (Dokumentation zur Burghausener Ortsgeschichte, 2006)

 

Alte Wache

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