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Heimatverein Burghausen e. V.

Burghausen (Leipzig)

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(bis Böhlitz-Ehrenberg/Gundorf)

 

Bahn (Fahrplan Deutsche Bahn)

(bis Leipzig-Hauptbahnhof)

 

Autobahn A9/Abfahrt Leipzig-West

KGV Zum Bienitz

 

 

In der Nähe des Ortsteils Burghausen, am westlichen Stadtrand von Leipzig liegt der Kleingartenverein „Zum Bienitz“ e. V. Der Vereinsname verweist auf den benach­barten Bienitz, einen Endmoränen­höhenzug aus der letzten Eiszeit. Bereits vor 7.000 Jahren wurde dieses Gebiet besiedelt und land­wirtschaftlich genutzt.

 

Der Grund und Boden war Eigentum der Erbengemeinschaft Riemenschneider. Die Flurstücke hatte der Fabrikant Johann Heinrich Riemenschneider 1899 von Johann Gottfried Parade (Flurstück 144) und Johann Gottfried Leischker (Flurstücke 145 und 146) gekauft. Vorwiegend Arbeiter aus Burghausen und Böhlitz-Ehrenberg, aber auch aus Leipzig-Lindenau, bewirtschafteten hier eine Parzelle.

 

Mit dem Bau eines kleinen Vereinshauses wurde 1931 begonnen. Für die Errichtung des Vereinsgebäudes war ein Darlehen in Höhe von 600 RM  aufgenommen worden.

 

Die Größe des Areals wurde mit 35.930 m2, davon 31.850 m2 Gartenland, ca. 2.100 m2 Gartenwege und 1.995 m2 Spielplatz angegeben.

 

Negative Veränderungen brachte die Zeit des Dritten Reiches mit sich. Im Zuge der Gleichschaltung wurde auf Beschluss des 9. Reichskleingärtnertages im Juli 1933 der „Reichsbund der Kleingärtner und Kleinsiedler Deutschlands“ gegründet. Dem folgte 1933/1934 die Formulierung und Verabschiedung einer Einheitssatzung, die auf Empfehlung des „Reichsbundes der Kleingärtner und Kleinsiedler Deutschlands“ eine generelle Änderung der Satzung in allen Kleingartenvereinen bewirkte.

 

In dieser Satzung stand zu lesen:

 

§1 Sitz ....Mitglied der Stadtgruppe Leipzig der Kleingärtner e.V. und der

Landesgruppe Sachsen

 

§2 Zweck  Nutzung des Gartenlandes im Sinne der Verbundenheit zu Blut und Boden als Grundlage für Staat und Volk

....Nutzung des Bodens und Jugendpflege nach dem Sinne von Dr. Schreber und „nach den Anweisungen des Reichsbundes und des Reichsjugendführers zu fördern, gesunde Volksbeziehungen und verbundenes Familienleben aller Kleingärtnerfamilien im Verein zu tätigen.“

 

§3  „...Mitglied kann werden, wer Reichsdeutscher ist. ...darüber entscheidet der

Vereinsführer“.

 

„Nicht Blumenzucht und sonstige Spielereien dürfen allein in den Kleingärten betrieben werden; die Bestellung des Kleingarten- und Kleinsiedlungslandes muss dazu beitragen, den Lebensunterhalt des betreffenden Volksgenossen zu ergänzen und zu sichern ...“

 

Als der Zweite Weltkrieg im Frühjahr 1945 nach Deutschland zurückkehrte, fehlte es an Wohnraum, Holz, Kleidung und Essen. Da war der gut beraten, der in seinem Kleingarten Kartoffeln und Gemüse anbauen konnte und dem seine Laube ein Dach über dem Kopf bot. Die Kündigungsschutzverordnung des Dritten Reiches vom 15. Dezember 1944 ermöglichte es, dass der Kleingärtner seinen Garten „ganz oder teilweise einem Luftkriegsbetroffenen“ überlassen durfte, „damit dieser dort ganzjährig wohnen und das Land bewirtschaften kann“.

Am 21. April 1948 wurde der Verein aus dem Vereinsregister gelöscht. Sein Vermögen fiel an die Gemeinde.

 

Einige Grundflächen der Parzellen waren so geschnitten, dass sie in verschiedenen der ursprünglichen Grundstücke lagen. So kam es im März 1949 zu einer Neuvermessung sowie Teilung der Flurstücke und zu Berichtigungen im Grundbuch der Gemeinde Burghausen.

 

Alle Gartenpächter erhielten ein vermessenes Stück Land, welches als Eigen-tum im Grundbuch eingetragen wurde, das sogenannte „Bodenreform­land“.

 

Mit dem Beitritt der DDR zur BRD änderte sich die Rechtssituation der Kleingärtner.

 

Die Anlage umfasst 84 Gärten. Die Anlage ist nicht an die öffentliche Wasserversorgung ange­schlossen. Die Gärten besitzen zum großen Teil eigene Brunnen. Hinzu kommt ein vereins­eigener Brunnen.

 

Das Vereinshaus wird nicht gastronomisch bewirtschaftet. Es dient vorrangig als Versammlungsort für Vorstand und Mitglieder.

 

 

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