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In unmittelbarer Nähe zum Höhenrücken Bienitz, der seit 1998 zum Landschafts-Schutzgebiet „Leipziger Auwald“ gehört und der mit seinen 129 m Höhe über N. N. den Endpunkt eines Endmoränenzuges der letzten Eiszeit markiert, liegt die Kleingartenanlage „Am Kanal“ e. V.

 

In direkter Nachbarschaft zum Gartenverein „Zum Bienitz“e. V., den 1928 Gartenfreunde gründeten, besitzt sie eine junge, ereignisreiche Geschichte, die in einem engen Zusammenhang mit dem Wohnungs-Neubaugebiet Leipzig-Grünau steht.

 

Es mussten die Grünauer Kleingartenanlagen „Am Hafen“, „Edelweiß“, „Stiefmütterchen“, „Immergrün“, „Sommerlust“ und „Parkfrieden“ aufgelöst bzw. verlagert werden.

 

Seit September 1970 wurde die Stellung der Kleingärtner in der Gesellschaft aufgewertet. Anlagen wurden nur noch aufgelöst, wenn ein entsprechender Ersatz angeboten werden konnte.

 

Unterstützung erfolgte durch den Kleingartenverband, der für die notwendigen Verlagerungsarbeiten finanzielle Entschädigungen zu Gunsten der Kleingartenbesitzer durchsetzte. Die finanziellen Mittel stellte der Hauptauftraggeber „Komplexer Wohnungsbau für Grünau“ zur Verfügung.

 

Gemäß Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Burghausen und dem Kreisverband Leipzig-Stadt des VKSK wurde die kleingärtnerische Bodennutzung auf unbestimmte Zeit vereinbart. Er umfasst die Flurstücke 148, 148a, 148b, 150b und 151f der Gemarkung Burghausen mit einer Gesamtfläche von 97.951 m².

 

Zur kleingärtnerischen Nutzung wurden 70.905 m² vorgesehen. Der Pachtzins betrug 2 Pfennig pro m².

Die aus Mitgliedern der ehemaligen Sparte „Am Hafen“ bestehende Arbeitsgruppe übernahm die technisch-organisatorischen Aufgaben. Hierzu gehörte auch die Garten-Vergabe in der bereits parzellierten Gesamtanlage. Die Wünsche der Gartenfreunde konnten dabei berücksichtigt werden.

 

Dies betraf die Parzellengröße von 350 m² und die Genehmigung zur Auswahl von zwei Laubentypen (Spitz- bzw. Flachdach), die in einer Flucht zu bauen waren. Es war deshalb üblich, die Lauben so einzurichten, dass die Möglichkeit bestand, an den Wochenenden zu übernachten. Das sparteneigene Mehrzweckgebäude konnte 1981 mit viel Eigeninitiative und Unterstützung einiger volkseigener Betriebe errichtet werden.

 

Zur Versorgung mit Brauchwasser wurden zwei Brunnen angelegt, die einen 50 m³ fassenden Wasserbehälter speisen. So konnten ab 1981 über das angelegte Rohrleitungsnetz alle Parzellen angeschlossen werden. Eine Trinkwasserzapfstelle befindet sich am Mehrzweckgebäude. Die Elektroversorgung erfolgt seit 1981 für jeden Kleingarten über eine vereinseigene Trafostation.

 

Die Sparte „Am Kanal“ galt als anerkanntes Naherholungsgebiet. Im Gegensatz zu Kleingartenanlagen in der Bundesrepublik verfügte jede Parzelle über eine beheizbare, für Wochenend-Übernachtungen geeignete Laube.

 

Die Zeit der „Wende“ war nicht einfach. Ein neuer Pachtvertrag mit der Gemeinde Burghausen regelte die Rechtssicherheit bezüglich Grund und Boden des Vereins. Die Gebühren für Müllabfuhr, Pachtzins und Strom erhöhten sich nach 1991 drastisch. Die Gemeinschaftsarbeit zur Pflege der Anlage musste neu organisiert werden. Schon 1990 war klar, dass die Kleingartensparte „Am Kanal“ ebenso wie viele andere in der DDR entstandenen Anlagen nicht dem Bundes­kleingartengesetz entsprachen.

 

Natürlich versuchten Anfang der 1990er Jahre auch ehemalige Grundstücksbesitzer, eventuelle Rückübertragungsansprüche geltend zu machen. Die Gemeinde Burghausen konnte jedoch nachweisen, dass 1975 eine rechtmäßige Entschädigung erfolgte.

 

Neben dem Eingangstor zur Anlage legten die Gartenfreunde auf einer Freifläche eine Wildblumenwiese mit einer Säulenesche sowie eine sogenannte Benjeshecke an. Ihren Namen verdankt die Hecke dem Ökologen Hermann Benjes. Ein Ziel dieses „botanischen Bauwerkes“ ist, dass sich in der Hecke eine Vielzahl von Insekten und Pflanzen ansiedeln.

 

Die Kleingartenanlage „Am Kanal“ e.V. zeigt sich heute als eine sehenswerte und für alle Altersgruppen offene Gartenanlage. Die ruhige Lage am Elster-Saale-Kanal bietet Erholung beim Spazierengehen auf gepflegten und anspruchsvoll gestalteten Gartenwegen.

 

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