Ich wandre ja so gerne am Bienitz durch das Land. Ein Lächeln auf den Lippen, die Stöcke in der Hand. Ich bin ne lust’ge Walkerin, so fröhlich unbeschwert.
Mein Lied erklingt durch Feld und Tann, das Jeder gerne hört. ….. Ausschnitt vom Lied der Burghaus’ner Walkermädels
So kann man das auch beschreiben: den Bienitz mit seiner Natur zu erleben, die Rodelbahnwiese hinaufzuschreiten und anschließend am Rondell die „Alte Wache“ zu besuchen. Dort gibt es eine DVD zu sehen, die das Rodelbahngelände im Winter um 1929 zeigt.
Ein kleines Juwel aus vergangenen Jahren – nicht nur wegen der heute oft fehlenden Winter. Die Geschichte der Rodelbahn reicht bis ins Jahr 1911 zurück und macht neugierig auf diesen kurzen Film, der damals als Vorfilm (noch ohne Ton) in den Leipziger Kinos lief.
Eine weitere Kostbarkeit ist die – in gekürzter Form gezeigte – Ausstellung mit Zeichnungen, Skizzen und Porträts des Malers und Grafikers Paul Sauer, der in Burghausen lebte. Anlass ist sein 130. Geburtstag im Jahr 2025. Werke von ihm sind unter anderem im Museum der bildenden Künste in Leipzig sowie in Berlin zu finden. Ein kleines Heft gibt darüber hinaus Einblick in weitere Arbeiten aus seinem umfangreichen Schaffen, die sich im Archiv des Heimatvereins befinden.
Die Mitglieder des Heimatvereins Burghausen e.V. freuen sich auf Ihren Besuch. Die „Alte Wache“ ist bis November jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet, in den Schulferien zusätzlich auch am dritten Sonntag.
Käthe Jaroch




